Monday 25. May 2020

Das war die KEBÖ- Jahrestagung 2013

 

 

 

 

Am Montag, 23. September 2013 fand die heurige Jahrestagung der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) im Kardinal König Haus in Wien statt.

 

Die diesjährige Tagung war geprägt vom Thema sozialer Wandel hin zur Leistungsgesellschaft als Prämissen für die moderne Erwachsenenbildung.

 

Inhalte der Tagung

 

Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied nahm Ihre Grußworte zum Anlass, die gute Zusammenarbeit der KEBÖ mit dem BMUKK hervorzuheben: „Die KEBÖ ist wesentliche Partnerin des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur bei bildungspolitischen Vorhaben.“, so Ministerin Schmied bei Ihrer Eröffnungsrede.

Besonderer Stellenwert komme dabei dem Beitrag der KEBÖ zum lebensbegleitenden Lernen zu, was „Chancengerechtigkeit in allen Lebensphasen“ sichere, so Schmied weiter.

 

Den inhaltlichen Mittelpunkt der Tagung prägten zwei Vorträge namhafter Persönlichkeiten:

 

Univ.- Prof. Mag. Dr. Manfred Prisching (Universität Graz) sah in seinem Referat die moderne Gegenwartsgesellschaft, in der, wie er konstatierte, Wohlstand, Leistung und sozialer Reichtum zunehmend an Bedeutung gewinnen, durchaus kritisch. Daraus resultiere aber letztlich enormer Druck auf den Einzelnen, der vielfach nicht mehr bewältigt werden kann. Hoch sei daher auch die  Zahl der psychischen Erkrankungen.

Prof. DDDr. Clemens Sedmak (Kings College London und Universität Salzburg) rückte hingegen das Potential von Bildung, gerade in Krisenzeiten, in den Mittelpunk t seiner Ausführungen. Sein Vortrag ging dem Motiv von „Bildung als Kraftquelle“ anhand von Beispielen nach. Dabei versteht er Bildung im umfassenden Sinne auch als „Herzensbildung“, also das Erlernen der Fähigkeit zur Liebe und rückt damit die soziale und zwischenmenschliche Dimension deutlich in den Vordergrund.

 

„Sehr erfreulich war die hohe Zahl der TeilnehmerInnen und KollegInnen aus den Erwachsenenbildungseinrichtungen. Ein „Metathema“ wie das Thema dieser Tagung ist nicht sofort in die tägliche Arbeit umsetzbar. Es gibt aber wichtige, längerfristige Impulse.“, so Mag. Hubert Petrasch, derzeitiger Vorsitzender der KEBÖ und Bundesgeschäftsführer im Forum Katholischer Erwachsenenbildung.

 

Was ist die KEBÖ?

 

Die Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs ist die Arbeitsplattform der im Erwachsenenbildungs-Förderungsgesetz von 1973 anerkannten Österreichischen Erwachsenenbildungsverbände. Die in der KEBÖ vertretenen Bundes-Verbände sind autonom, nicht gewinnorientiert und leisten österreichweit kontinuierliche und planmäßige Bildungsarbeit.

  

Allein 2012 wurden über 220.000 Veranstaltungen von der KEBÖ organisiert. Dabei konnten mehr als 3 Millionen Teilnahmen gezählt werden.

 

Download: Presseaussendung

 

 

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