Tag der Bildung 24.1.2026: Volkshochschulen fordern Stärkung der gemeinnützigen Erwachsenenbildung
Anlässlich des Tages der Bildung betonen die österreichischen Volkshochschulen in einer Aussendung die zentrale Bedeutung der gemeinnützigen Erwachsenenbildung für sozialen Zusammenhalt, demokratische Teilhabe sowie den digitalen und ökologischen Wandel. Bildung müsse als öffentliches Gut langfristig gesichert werden, um allen Menschen, unabhängig von Herkunft oder Bildungsweg, aktive Zukunftsgestaltung zu ermöglichen.
Trotz steigender Bildungsausgaben sind viele gemeinnützige Anbieter weiterhin unterfinanziert. Dabei seien Angebote für Menschen mit geringen Grundkompetenzen, ältere Erwerbstätige sowie Personen mit Migrations- oder Fluchterfahrung entscheidend.
„Nachhaltige Innovationsfähigkeit und Resilienz entstehen nämlich vor allem dort, wo alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu Bildung haben. Programme für formal geringqualifizierte Erwachsene, ältere Erwerbstätige sowie Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung sind daher nicht sozialpolitische Randthemen, sondern wirtschaftliche Notwendigkeiten. Und Resilienz umfasst mehr als Energie- und Lieferkettenstabilität. Politische Bildung, Medien- und Digitalkompetenz sowie Orientierung in Transformationsprozessen sind entscheidend für gesellschaftliche Akzeptanz und demokratische Stabilität“, so KEBÖ-Vorsitzender Evers in einer Aussendung. In diesem Sinne bezeichnet er die gemeinnützige Erwachsenenbildung auch als einen zentralen Erfolgsfaktor für die Industriestrategie 2035.