Katholische Erwachsenenbildung als Bildungsnahversorger: Austausch mit Bundesministerin Holzleitner

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Bischof Wilhelm Krautwaschl und Vertreter:innen des Forums Katholischer Erwachsenenbildung trafen sich mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner zum Austausch über die Bedeutung der Erwachsenenbildung in Österreich.
Bildung stärkt Demokratie und gesellschaftlichen Diskurs
Im Gespräch wurden zentrale Themenfelder der katholischen Erwachsenenbildung vorgestellt – darunter Demokratiebildung, Familien- und Elternbildung, Frauen- und Senior:innenbildung sowie ethisch-religiöse Bildung. Erwachsenenbildung leistet einen wichtigen Beitrag gegen populistische Vereinfachungen und schafft Räume für Begegnung, Austausch und differenzierten Diskurs über gesellschaftliche Herausforderungen.
Niederschwellig, lebensnah und qualitätsgesichert
Am Beispiel der Steiermark zeigte Martina Platter, Geschäftsführerin des Katholischen Bildungswerkes, den besonderen Ansatz der kirchlichen Erwachsenenbildung: Mit rund 2.000 Veranstaltungen und 35.000 Teilnahmen jährlich wird Bildung auch dort angeboten, wo andere Strukturen fehlen. Getragen wird diese Arbeit wesentlich durch ehrenamtliches Engagement.
Bildung an über 2.700 Standorten in Österreich
Bernd Wachter, Bundesgeschäftsführer des Forums, unterstrich den gemeinnützigen Charakter der katholischen Erwachsenenbildung. Mit 70 Mitgliedseinrichtungen, rund 600 hauptamtlichen und etwa 11.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen ist das Forum täglich an mehr als 2.700 Standorten aktiv. Ziel ist es, soziale und menschliche Kompetenzen zu stärken und den kontinuierlichen Dialog über ethische und religiöse Fragen zu fördern.